Es ist schon wichtig zu wissen, wer dein Feind ist und
wer auf deiner Seite steht.
Den Unterschied zu erkennen, ist aber nicht unbedingt
einfach, wenn man zugleich an zwei Fronten zu kämpfen versucht.
Felicity hatte Oliver mit Mühe überzeugt, daß er nicht
allein seine Kämpfe austragen kann und schon gar nicht, wenn er gleichzeitig
als Bürgermeister der Stadt fungieren will.
Also hat er sich 2 neue Kämpfer ( Wild Dog und Artemis ) ausgesucht
und Curtis hat sich selbst eingeladen.
Nun ist es aber so, daß unsere Neulinge noch etwas
Training brauchen, bis sie auch tatsächlich für den Kampf gerüstet sind.
Ans Ziel zu kommen ist wichtig, der Weg dahin allerdings
auch.
Oliver hat sich gedacht, daß es besser ist, wenn seine
neuen Mitstreiter nicht wissen, mit wem sie es tatsächlich zu tun haben.
So hat er entschieden seine Maske nicht abzunehmen.
Und auch Felicity wollte er eine Maske verpassen, was sie
entschieden abgelehnt hat.
Tja, das mit der Teambindung ist dann aber mal ganz flott
nach hinten losgegangen.
Wer hat denn schon auch große Lust sich von jemandem
verprügeln zu lassen und Befehle zu empfangen, wenn man nicht einmal weiß, wozu
das alles gut ist und wem man eigentlich da sein Leben anvertraut ?
Diese Frage haben schlußendlich alle 3 Rekruten mit
NIEMAND beantwortet und kurzerhand die Segel gestrichen.
Soviel zum Thema neues Team.
Da mußte mal wieder die gute Seele des Teams ein
Machtwort sprechen.
Felicity hat Oliver erst einmal versucht auf den Boden
der Tatsachen zurückzuholen und ihm erklärt, daß er kein Teamführer ist, wenn
er einfach nur mit Befehlen um sich schmeißt und seinen Gefolgsleuten keinen
Grund gibt ihn zu respektieren.
Das alte Team hat nämlich auch nur deswegen so gut
funktioniert, weil sie sich untereinander respektiert und vertraut haben.
Das Wichtigste allerdings, sie haben Oliver vertraut.
Sie wußten also genau auf wen sie sich eingelassen haben
und haben es dann dennoch getan, weil sie wußten wofür und selbst daran
glaubten.
Jap, das ist wichtig.
Unter diesem neuen Aspekt, hat Oliver am Ende seine
ehemaligen Rekruten noch einmal zusammen gerufen und dann sich selbst Preis
gegeben.
Auf einen neuen Anfang.
Ist schon nicht einfach, wenn man das was man gelernt
hat, vollkommen überdenken muß.
Denn wie man uns in den Rückblenden gezeigt hat und wie
auch Oliver Felicity erklärte, hat man ihn in der Bratva gelehrt, daß er sich
nur selbst vertrauen kann.
Da bin ich ja mal gespannt, wie dann das Team evtl. doch
noch zusammen wächst, denn sie bekommen auch noch Zuwachs.
Als ich sagte, man muß schon wissen, wer auf der eigenen
Seite kämpft, habe ich dabei an den Unruhestifter dieser Folge gedacht.
Als Bürgermeister ist Oliver natürlich daran
interessiert, die Stadt wieder aufzubauen und ihr zu neuem Glanz zu verhelfen.
Daher soll ein neues Krankenhaus her, welches die 3
kürzlich Geschlossenen ersetzen soll.
Dazu sind natürlich auch Geldmittel erforderlich.
Deshalb hat sich Oliver an einen großen Konzern gewandt
und zu seiner Freude feststellen dürfen, daß sie nur allzu gern helfen möchten.
Doch plötzlich taucht ein neuer Maskierter auf, der es
auf die Bosse der Firma abgesehen hat.
Als Thea versuchen möchte die Konzernchefin, nach einem
Angriff auf sie, noch einmal wieder von der Richtigkeit ihres Projekts zu
überzeugen, muß sie feststellen, daß diese ganz fiese Geschäfte mit Tobias
Church macht.
Und schon konnten wir die ganze Sache von einer anderen
Seite betrachten.
Der neue Maskierte ( Rory Regan / Ragman ) ist gar nicht
als Gegner des Guten zu betrachten, sondern selbst in guter Absicht unterwegs,
nur mit den falschen Mitteln.
So hat Oliver in seiner Eigenschaft als Arrow auch ihn
rekrutiert.
Chancen braucht der gefallene Mensch, um wieder auf die
Füße zu kommen.
Das hat sich auch Thea gedacht, nachdem Oliver ihr
geraten hat Quentin nicht einzustellen.
Doch sie will das Gegenteil tun und hofft dem
Alkoholkranken trauernden Vater von Laurel so wieder auf die Beine helfen zu
können.
Manchmal braucht es wirklich nur einen Menschen, der
Vertrauen in dich setzt und ich hoffe für Quentin, daß Thea dieser Mensch für
ihn ist.
Und wenn man schon glaubt, daß für den Moment alles in
bester Ordnung ist, wird man wieder einmal eines Besseren belehrt.
Am Ende soll es Church an den Kragen gehen und zunächst
dachte ich noch, Arrow hat ihn erwischt.
Dem ist aber nicht so.
Schon wieder ein neuer Gegner, der darauf besteht Arrow
selbst aus dem Spiel nehmen zu wollen.
Sein Name, Prometheus, seine Verkleidung, einfallslos.
Wieso haben die eigentlich keine anderen Verkleidungen
und müssen immer bei Arrow abkupfern ?
Egal, ich bin jedenfalls gespannt, worauf das hinaus
läuft und was der überhaupt für ein Problem mit Arrow hat.
Ein Problem ganz anderer Natur hat Diggle.
Er ist ja zu den Marines zurück gekehrt und fühlte sich
eigentlich gut aufgehoben.
Das sollte sich in dieser Folge allerdings ändern, als er
feststellen mußte, auch hier wieder die Feinde in den eigenen Reihen zu haben.
Und nun wird man ihn des Raubes von Atomwaffen
verdächtigen und für einen Mord, den er nicht begangen hat.
Ich denke, Diggle wird früher wieder zum alten Team Arrow
zurückkommen, als wir alle, inklusive er, das erwartet haben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen