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Donnerstag, 16. April 2015

Criminal Minds - S08E08 - Allein gegen die Welt



Wie übel es ausgehen kann, wenn man nicht mehr fähig ist zwischen Fantasie und Realität zu unterscheiden, hat man uns in dieser Folge eindrucksvoll gezeigt.
Die Zwei Brüder, die den Schulbus entführten, sich unter den 24 Schülern die 10 heraussuchten, die in ihr Profil paßten, hatten völlig den Sinn für die Realität verloren.
Schon in frühester Kindheit verbrachten sie die meiste Zeit ihres Daseins damit sich mit einem Onlinespiel zu beschäftigen, weil sie durch die Eltern wenig bis gar keine Aufmerksamkeit erhielten.
Und später, als sich die Eltern auch noch scheiden ließen und die Kinder unter sich aufteilten, war dieses Spiel, das einzige, was sie noch miteinander verband.
Bald schon wurden sie aus der Spielergemeinde geworfen, weil sie sich nicht an die Regeln hielten und so bauten sie sich ihr eigenes Spiel, bei dem sie aus den Schülern ihre Spielfiguren auswählten.
Sie sahen in ihnen auch schon keine Menschen mehr.
Ohne jedes Empfinden von Menschlichkeit zwangen sie ihre Gefangenen, denen sie Elektroschock Halsbänder um machten, um sie kontrollieren zu können, an ihrem perfiden Spiel teilzunehmen, welches für den Verlierer mit dem Tod enden sollte.

Schlimm fand ich auch, wie einer der Brüder am Schluß von Morgan erschossen wurde und der andere Bruder darauf mit, dann habe ich gewonnen reagierte.
So sehr von der Realität entfremdet hat er wohl gar nicht mehr begriffen, daß sein Bruder aus dem Leben geschieden ist und er ihn nie wieder sehen wird.

Eine wirklich grausame Geschichte.
Und wer hier jetzt auf die Idee kommt mal wieder den Schuldigen in dem Spiel zu suchen, ist meiner Meinung nach auch völlig fern der Realität, denn diese Spielabhängigkeit konnte nur passieren, weil sich niemand vernünftig um die beiden Brüder gekümmert hat und sie mehr oder weniger sich selbst überlassen hatte.

Von dem Fall und den Begleitumständen, bei denen Penelope ihrem Kevin wieder etwas näher kam und ihn trotzdem nicht mehr haben kann, war die arme Gute so sehr mitgenommen, daß sie sich wünschte einmal völlig abschalten zu können.
Das hatte sie Rossi erzählt, der ihr gleich mal alle Elektronik abnahm und sie dann zu einem gemütlichen Abend bei sich zu Hause einlud.

Ich finds toll, wie unsere Agenten sich wie eine richtige Familie gegenseitig unterstützen und füreinander da sind.