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Sonntag, 1. November 2015

NCIS - S12E23 - Verlorene Jungs ( The Lost Boys )

Mal so vor weg.
Daß man bei Filmen und Serien nicht wirklich viel Realismus erwarten darf, ist mir vollkommen klar, aber das hier ist nun wirklich mehr als nur unglaubwürdig.
So nah wie Gibbs am Explosionsherd gestanden hat und so wie er weg geschleudert wurde, ist das was er an Verletzungen ausweist ein Schiß in den Ofen.
Es kann mir niemand erzählen, daß er dabei nur etwas an der Hand abbekommen hat, was lediglich einen kleinen Verband erfordert.
Ok, vielleicht noch einen kleinen Dachschaden, wenn man sich seinen Zustand so ansieht.
Aber das kann nicht alles sein.
Ne, wirklich nicht.
So sehr ich Gibbs auch mag und ihm sicher nichts Schlechtes an den Hals wünschen würde, aber ein Aufenthalt im Krankenhaus bei schwersten Brandverletzungen hätte bei diesem Spektakel heraus kommen müssen.
Alles andere ist für mich einfach nicht zu glauben.
So, das mal dazu.

Nun ging es also darum die Gruppe zu finden, die den Jungen erst zu seiner Tat getrieben hatte.
Durch Abby war es möglich den Unterschlupf zu finden, der sich auch später als Übungsraum entpuppen sollte, in dem deutsche Granaten getestet wurden, um sie später miteinander verbunden über Fernzündung in die Luft zu jagen.
Dabei ist unserem Team auch ein weitaus jüngerer kleiner Kerl ins Netz geraten, den man ebenso für diese furchtbaren Zwecke zu mißbrauchen versuchte.
Als heraus kam, daß er als Köder gedacht war und dazu auserkoren so viele von den auftauchenden Agenten zu töten, wie er nur kann und dabei versagt hat, stand fest, er schwebt in Gefahr.
Doch die Rache der Gruppe sollte anders aussehen.
Gerade als dem Jungen klar wurde, daß er seinen Adoptiveltern nicht weh tun will, in dem er sich von ihnen abwendet, war es schon zu spät.
Die Gruppe hatte sein Zuhause aufgesucht und die Eltern des Jungen getötet.
Wirklich schlimm.
Vor allen Dingen, was Kinder untereinander für einen Schaden anrichten können.
Wenn die Kinder in seiner Schule ihn nicht wie einen Aussätzigen behandelt hätten, in dem sie ihm sagten, er wäre dort falsch und solle in den Irak zurück gehen, wäre er wohl nicht in die Fänge der Gruppe geraten, weil er dann nämlich nicht nach Anerkennung gesucht hätte.

Während in Washington unser Team noch versuchte herauszufinden, wo in den USA der Anschlag der Gruppe, die sich selbst „ Der Ruf “ nennt, stattfinden soll, waren McGee und Dorneget zusammen aufgebrochen, um den NCIS bei einer Tagung im Ausland zu vertreten.
Dort wurde ihnen von einer Agentin des französischen NCIS berichtet, daß man einen der Drahtzieher dieser Gruppe geschnappt hätte, der in die USA überführt werden müsse und einen Agenten zur Aufsicht bräuchte, der natürlich dann auch das Privileg hat, den Mann noch während der Überfahrt befragen zu können.
Damit war die Katastrophe besiegelt.
Wie McGee leider erst viel zu spät herausfinden konnte, waren nicht die USA das Ziel des Anschlags, sondern die Tagungsstätte.
Dorneget konnte noch sehr viele Menschen vor ihrem Schicksal bewahren, doch für ihn kam leider jede Rettung zu spät.
Er hat den Anschlag leider nicht überlebt.
Wirklich schade um ihn.
Er hatte so eine drollige Art an sich, die mir sehr gefallen hat.
Naja, jetzt ist seine Mutter aufgetaucht, die nebenbei gesagt für die CIA arbeitet.
Zusammen mit dem Team von Gibbs wird sie jetzt Jagd auf die Mörder ihres Sohnes machen.
Auf das Staffelfinale bin ich sehr gespannt.
Ich hoffe mal, daß die Toten, die Gibbs gesehen hat, was mit Sicherheit durch einen Schaden in seinem Gehirn erzeugt wurde, den er durch die Explosion bekam, nicht bedeuten, daß er seinen Job aufgeben muß.

Ich will Gibbs nicht verlieren.